Freitag, 18. November 2016

Blogtag mit Kera Jung




Interview

Bücher

Gewinnspiel

Kera auf Facebook

Kera Jung im Interview


Liebe Kera magst du dich einmal kurz Vorstellen ?
  • Was hat dich zum Schreiben bewegt?
Das Schreiben war schon immer meine größte Leidenschaft, mein heimlicher Traum, dieses größte Ziel, das wohl jeder im Leben hat und das leider viel zu selten erreicht wird, weil das Real Life andere Regeln diktiert. Als Teenager hatte ich versucht, eine berufliche Laufbahn in dieser Richtung einzuschlagen und scheiterte, womit ich zunächst auch meinen Traum als gescheitert abhakte.
Und dann war da dieses unvollendete Buch, das ich vor rund neun Jahren las und das mich dazu animierte, doch wieder mit dem Schreiben zu beginnen. Ohne jede Erwartungshaltung, einfach nur für mich, weil ich mit dem offenen Ende nicht leben wollte und konnte.

  • Wie findest du die Zeit und Kraft neben deinen Kindern so tolle Bücher zu schreiben?
Ich habe einen tollen – DEN tollsten Mann überhaupt –, der meine Obsessionen schon immer unterstützt und sogar gefördert hat. Er hält mir den Rücken frei, ermöglicht es mir, viele Stunden am Stück zu arbeiten, ohne mich um andere Dinge kümmern zu müssen. Allerdings sind die Kinder auch schon größer und wir achten sehr darauf, immer einen Ausgleich zu finden. Wir unternehmen viele Ausflüge, Reisen, gehen ins Kino, in Museen … Das Leben als Autor funktioniert nur, wenn die Familie Verständnis hat und ich bin dankbar, die tollste Familie der Welt zu haben, die es mir ermöglichen, meinen Traum zu leben. Okay, wir leben gemeinsam meinen Traum, und ich glaube, jeder von uns ist damit nicht unglücklich.
  • Glaubst du, dass deine Kinder mit dem Lesen und Schreiben in deine Fußstapfen treten werden?
Der Impuls war schon da, also bei den Mädchen, zumindest. Ob sich das weiterentwickelt … schauen wir :D
  • Zu eurer Familie gehören nicht nur dein Mann und deine Kinder, sondern auch 2 Katzen und 2 Hunde ! Wie heißen die?
Leider nur noch eine Katze :( – das ist Puschel, sie ist 14 Jahre alt, und wir sind ihre Sklaven :)
Caruso und Lissy heißen unsere beiden Hunde. Sie sind Mischlinge: Deutscher Schäferhund/Belgischer Schäferhund, Geschwister und acht Jahre alt.
  • Was machst du um Kraft zusammeln?
Ich fahr in Urlaub :D
Nein, wirklich, auch ein Ausflug für einen Nachmittag, reicht manchmal schon. Bin ich daheim, arbeite ich auch. Also suche ich meinen Ausgleich, indem wir etwas unternehmen. Und sei es nur, in Ulm ein Eis zu essen. Und ich gehe mit den Hunden und meinem Mann täglich spazieren.
  • Hast du irgendwelche Rituale beim Schreiben, z.B. Musik hören, Naschen?
Das Naschen musste ich mir abgewöhnen, leider. Seit ich mir das Rauchen abgewöhnt habe, nehme ich viel zu schnell zu, und als Autor bewegt man sich ohnehin schon zu wenig. Ich brauche dringend Kaffee, ich habe meine Musik, und einen strikten Plan, was ich wann in welchem Tempo erledige will. Es gibt immer zu viele Projekte, an denen ich zeitgleich arbeite. Ohne Plan geht da nichts. Mangels Pringles (Sour Creme) esse ich eben Obst, gern Melone oder etwas ähnlich Leichtes.
  • Welcher Ort inspiriert Dich am meisten oder ist es eine Person?
Es gibt weder einen bestimmten Ort noch eine bestimmte Person. In dem Moment, wo ich meine Gedanken freilassen kann, kommen auch die Ideen. Besonders, wenn ich eine Zeitlang überhaupt nichts geschrieben habe. Dann fallen sie regelrecht über mich her.
  • Was machst Du nach dem du ein Buch fertig geschrieben hast? Stürzt Du dich direkt ins nächste Schreibabenteuer?
Nein, dann nehme ich mir eine kurze Auszeit, ihn der ich andere Arbeiten verrichte (es gibt ja immer genug zu tun). Früher hab ich nonstop weiter gemacht, was aber – meiner Ansicht nach – den Geschichten nicht allzu gut tat.
  • Wie war es für dich dein erstes eigenes Buch in den Händen zu halten?
Überirdisch – ein unbeschreibliches Gefühl. Für einen winzigen Moment (und weil ich wirklich noch ein bisschen naiv war) fühlte ich mich wie der König der Welt.
  • Hast du eine Party gefeiert als du gehört hast, dass dein erstes Buch veröffentlicht wird?
Ich hab es selbst veröffentlicht, daher … nein. Eher hab ich leicht erschöpft geheult, weil ich Wochen damit zugebracht hatte, dieses verflixte E-Book zu erstellen :D Das waren damals noch andere Zeiten, die Technik nicht annähernd so weit fortgeschritten wie heute, und ich hatte wirklich von nichts eine Ahnung, weshalb das Einstellen ein echter Kraftakt war – trotz Hilfe von lieben, anderen Autoren.
Eine Party hab ich gefeiert (also ganz klein und ganz kurz), als Keine wie Sie in der Top 30 war.
  • Zeigst du uns deine Arbeitsplatz ?

Voilá!
  • Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?
Immer! Ich glaub, sonst könnte man das auch nicht glaubwürdig rüber bringen. Soll heißen, ich hab hier schon wahre Bäche geheult, und nicht nur einmal vor Lachen unter dem Schreibtisch gelegen :)
  • Wenn Du einen neuen Charakter entstehen lässt, orientierst du dich dann an Personen in deinem Umfeld?
Gelegentlich, aber eher selten. Oft war da irgendeine Rolle in irgendeinem Film, die mich inspiriert hat, oder, ich hab’s mir einfach ausgedacht.
  • Wie wichtig sind dir persönlich deine Rezensionen? -Wie sehr nimmst du dir Kritik zu Herzen?
Anfänglich hab ich mir jede Kritik von jedem zu Herzen genommen. Allerdings kam ich schnell dahinter, dass 100 Menschen 100 Meinungen und 100 Überzeugungen bedeuten. Würde man jeder Kritik entsprechen wollen, würde man sich auf einer immerwährenden Achterbahn befinden und oftmals – wie ich zu Beginn meiner Tätigkeit als Autorin – die falsche Richtung einschlagen, aus der man sich dann mit Mühe wieder zurückziehen muss.
Heute habe ich eine ausgesuchte, eher kleine Schar von Menschen um mich, von deren Können ich überzeugt bin und deren Ratschläge ich ohne Wenn und Aber annehme. Es gibt natürlich Kommentare, die mich zum Handeln zwingen, wie zum Beispiel, wenn RS-Fehler erwähnt werden – obwohl auch das durchaus in die Irre führen kann.
Was ich ablehne, ist jede Art von persönlich werdenden Rezensionen, die mich als Mensch auf irgendeine Art und Weise beleidigen, oder Rezensionen, die nur darauf abzielen, mein Buch auf jede erdenkliche Weise schlecht zu machen. Bestenfalls noch beginnend mit: ݧNach Lesen der ersten drei Seiten habe ich sofort aufgehört, und wusste, dass ...“
So etwas sind in meinen Augen keine ernstzunehmenden Kritiken.
Grundsätzlich gilt: Ein Buch wird niemals jedem gefallen und ich kann gut damit umgehen, dass es eben etliche Menschen gibt, die mit dem, was ich schreibe, nichts anfangen können. Ich freue mich über jede Rezension, egal, wie hoch die Sterne-Anzahl ausfällt.
  • Welchen Tipp hast du für angehende Autoren?
1. Glaubt an euch!
2. Sucht euch Unterstützung!
3. Lasst euch nicht beirren und vor allem: Lasst euch nicht von Rückschlägen beeindrucken, sondern bleibt auf eurem Weg.
  • Sehen wir dich auf der Buchmesse in Frankfurt? Wenn ja, wann und wo ?
Ich werde in Frankfurt anlässlich der Buchmesse vor Ort sein, habe aber nur einen offiziellen Termin am Samstagabend. Bei der Veranstaltung: Ganz großes Kino!
Wir haben uns entschlossen, zunächst nur in Leipzig mit Stand vertreten zu sein.

  • Oder gibt es irgedwo anders eine Lesung oder Signierstunde?
Oh, derartige Termine gibt es viele. Ich nehme regelmäßig an Lesungen, Meet & Greats oder kleineren Events teil. Am besten, ihr verfolgt die Ankündigungen auf meiner FB-Seite, auf meiner Homepage oder auf der Seite meines Verlages. Das nächste Meet & Great findet im Oktober statt, (abgesehen von der Buchmesse), allerdings in sehr kleinem, intimen Rahmen.








Kera Jung´s Bücher








So hatten sich Greg und April ihr gemeinsames Leben nicht vorgestellt.
Anstatt zusammen ihr Glück mit ihrer kleinen Tochter June genießen zu können, jettet Greg die meiste Zeit durch Europa, während April daheim mit ihrem Baby auf ihn wartet.
Aus Unzufriedenheit werden deutliche Zweifel, die sich zu ausgewachsenen Gewissheiten steigern, bis tatsächlich ihre Ehe gefährdet ist.
Währenddessen stehen auch bei Terence und Helen die Zeichen auf Sturm.
Die vermeintlich so harmonische Beziehung eskaliert bald in einem handfesten Krieg, bis ein Scheitern kaum noch aufzuhalten ist.
Zwei Paare – zwei Mal jede Menge Missverständnisse, hausgemachte Probleme und äußere Einflüsse, die das Leben erschweren.
Siegen am Ende die Liebe, die Vernunft, die Bestimmung und die Gerechtigkeit,
oder werden wie so häufig enttäuschte Menschen allein zurückbleiben, weil bestimmte Barrieren nicht überwunden werden können, egal, wie aufrichtig die Gefühle füreinander sind?

Fortsetzung von ›Blind Wedding‹.
Es handelt sich um einen abgeschlossenen Roman, bei dem es nicht zwingend erforderlich ist, den ersten Teil gelesen zu haben.


 
Seiten 240

Wicked Play

Tiff und Ash bilden seit den Tagen ihrer Grundschulzeit ein unschlagbares Duo. Während die toughe Tiffany den Ton angibt, ordnet sich die eher schüchterne, unerfahrene Ashley ihr nur liebend gern unter. Als der attraktive Liam in das Leben der beiden Frauen tritt, verändert sich mit einem Schlag alles. Eine bis dato nie da gewesene Rivalität bricht zwischen den Freundinnen aus. Doch wer ist dieser ominöse Liam, der keine Vergangenheit zu haben scheint und von der Hand in den Mund lebt? Wird die ultimative Prüfung, die Liebe beider Frauen zu Liam, ihre Freundschaft überstehen? Teil Eins des Zweiteilers



Seiten 608

Blind Wedding
April Palmer hat ein Problem: Ihr Freund hat sie von heute auf morgen sitzen lassen, und sie damit in den schlimmsten Liebeskummer ihrer bisherigen Existenz gestürzt. Was für ein Glück, dass es Helen gibt, die sie kurzerhand auf einen Vergessenskurztrip nach Atlantic City entführt. Greg McCarthy hat ebenfalls ein Problem: Er soll in wenigen Tagen heiraten und hat so gar keine Meinung zu diesem speziellen Thema. Im Grunde will er nur endlich die Firma seines Vaters übernehmen, und der fordert nun einmal vorher eine Hochzeit, egal mit wem. Anlässlich des Junggesellenabschiedes entführen ihn seine Freunde nach Atlantic City, wo er noch einmal die Sau rauslassen soll, bevor ihm die Ketten der Ehe angelegt werden. Als April und Greg sich treffen, prallen zwei Charaktere aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. April, Krankenschwester aus Brooklyn, die in einem heruntergekommenen Appartement lebt und am liebsten zerrissene Jeans und Boots trägt. Und Greg, der smarte, gut aussehende Erbe des Finanzimperiums, der im Grunde doch nur seine Ruhe will, zu ein paar Stunden mit einer aufregenden Frau aber bestimmt nicht nein sagt. Ein Tanz, ein Kuss, jede Menge Alkohol, zwei epische Kater und etliche Stunden später wissen sie, dass sie nicht nur unvergesslichen Sex miteinander erlebt, sondern nun auch ein gemeinsames Problem haben. Beide finden für sich eine Lösung, die jedoch unterschiedlicher nicht ausfallen könnte, womit das Schicksal erst richtig in Aktion tritt.




Seiten 436

 

Sweet Dreams

Luke Shelter ist nicht unbedingt das, was man einen geborenen Geschäftsmann nennt. Er liebt das Leben, kostet es in vollen Zügen aus und widmet sich lieber dessen Annehmlichkeiten, weshalb er die Führung seines geerbten Hotels – dem Shelters – mehr oder weniger als Hobby betrachtet. Das geht so lange gut, bis seine Managerin in den Ausstand tritt und ihm die Pistole auf die Brust setzt: Entweder er ändert seine Einstellung (was auch ihre soeben gescheiterte Beziehung betrifft) oder sie wird nur noch Dienst nach Vorschrift machen. Was den Ruin des geschichtsträchtigen Luxushotels bedeuten würde. Nun, Luke wäre nicht der, der er nun mal ist, würde er sich davon beeindrucken lassen. Anstatt auf die erpresserischen Forderungen einzugehen, feuert er Gloria kurzerhand, fährt hinab in die Hotelküche und greift sich die erstbeste Gehilfin, über die er stolpert. Und so kommt die verdutzte Tammy Dream, die doch eigentlich nur Tellerwaschen wollte, innerhalb weniger Sekunden in den zweifelhaften Genuss, Managerin eines Fünf-Sterne-Hotels zu sein. Blöd nur, dass sie von ihrem neuen Job so gar keine Ahnung hat. Luke hingegen muss bald feststellen, sich mit der blonden, blauäugigen und leicht chaotischen Tammy Dream nur jede Menge neuer Probleme aufgehalst zu haben. Und die lassen sich diesmal nicht so einfach beseitigen. Dieser Roman ist in sich abgeschlossen.
 
 

Seiten 772

Erstens kommt es anders ... und Zweitens als man denkt

Überglücklich glaubt Stephanie – Stevie – Grace, endlich eine sichere, lukrative und in erster Linie komplikationslose Anstellung gefunden zu haben. Michael denkt, dass er eine fähige, attraktive und vor allem WILLIGE Assistentin aufgetan hat. Beide liegen mit ihren Annahmen nicht unbedingt richtig, was zwangsläufig zu der einen oder anderen Komplikation führt. Bei ›Erstens kommt es anders … und Zweitens als man denkt‹, handelt es sich um einen Sammelband aus beiden in sich abgeschlossenen Romanen. Während ›Erstens kommt es anders … eine Romanze ist, bewegt sich ›… und Zweitens als man denkt‹ eher im Bereich Drama/Romanze. Darüber hinaus gibt es noch ein ausführliches Special am Ende des Bandes.



 Seiten 388

Nach dem Tod ihrer Schwester und ihres Schwagers muss sich Anthonia Benett plötzlich um deren Sohn Matty kümmern. Ziemlich viel Verantwortung für eine zweiundzwanzigjährige Studentin, die noch nicht ihren Platz im Leben gefunden hat. Doch Hilfe naht in Gestalt von Edward Capwell – seines Zeichens verschollener Onkel –, der sich als attraktiver, steinreicher und zudem widerlicher, despotischer Zeitgenosse entpuppt. Anthonia bringt es nicht über sich, ihren Neffen mit diesem seltsamen Mann gehen zu lassen, der so gar keine Ahnung von Kindern zu haben scheint. Daher beschließt sie, ihn zu begleiten, ob es Mr. Capwell nun behagt oder nicht. Eine schicksalhafte Entscheidung, denn Onkel Edward hat eine ganz eigene Meinung über die Schwägerin seines verstorbenen Bruders …
 
 

Seiten 580

Mrs. Kingsleys Liebhaber


Widerwillig heiratet die junge Jenny Back in die prominente Familie Kingsley ein. Der jüngste Sohn schickt sich gerade an, die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten an sich zu reißen, und benötigt dringend eine geeignete First Lady an seiner Seite. Ehe sie sich versieht, ist Jenny Bestandteil einer Maschinerie, die aus den Mitgliedern der Familie erfolgreiche und vor allem mächtige Menschen macht. Der Einzelne ist hierbei nicht von Belang und Begriffe wie Liebe, Geborgenheit oder Moral fremd. Wird es Jenny gelingen, sich innerhalb all der Unmenschlichkeit selbst treu zu bleiben oder droht sie, bald zum vollwertigen Mitglied der Familie zu werden und das, was sie auszeichnet, ihre Natürlichkeit, ihre Spontanität, vor allem jedoch ihre Empathie einzubüßen? Ist auch ihr Glück vergönnt, mit einem Mann, den sie liebt, oder wird sie auf ewig in der unglücklichen Ehe mit Henry gefangen sein? 








Seiten 272

 Alte Liebe rostet nicht! Zu diesem Schluss gelangt Summer, als sie mit nicht einmal dreißig halb tot in einem tristen Krankenzimmer liegt, jüngst ihren ersten Herzinfarkt überlebt hat und sich angestrengt nach dem Sinn ihres Lebens befragt. Nachdem sie eine sehr grausame Weile leer ausgegangen ist, meint sie, ihn in Jaron Beat gefunden zu haben, dem sie einst im Sandkasten, mit gerade mal vier Jahren, die ewige Treue schwor. Nun, die hat sie ihm nicht ganz gehalten, aber warum sollte sie nicht nach ihrer ... Kleinkindliebe suchen und ihn von ihrer Idee überzeugen, gemeinsam noch einmal von vorn zu beginnen? Frisch motiviert macht sie sich auf die Suche nach dem Mann ihrer Träume und wird bald fündig. Sein erwachsenes Ich festigt ihre Überzeugung nur noch und Summer avanciert mehr und mehr zur waschechten Stalkerin, die ihm auf Schritt und Tritt durch den Big Apple folgt. Doch bevor sie ihn tatsächlich ansprechen kann, erleidet er einen Unfall, landet selbst im Krankenhaus und Summer wagt nicht, ihm nach seinem Aufwachen ihre Identität zu offenbaren. Aus Angst oder vielleicht sogar Lampenfieber? Möglicherweise. Eventuell ist es aber auch Summers privates Spiel mit dem Feuer, denn sie entscheidet, dass die Entwicklungen eine Art Wink des Schicksals ist. Klammheimlich schließt sie einen Deal ab: Erkennt er sie, dann sind sie tatsächlich füreinander bestimmt und ihnen steht die Welt offen. Gemeinsam, selbstverständlich. Und glücklich – auch selbstverständlich. Wenn nicht? Nun, dann hat sie sich trotz aller Anstrengungen getäuscht und wird sich von ihm zurückziehen. Was ihr ernsthafte Schwierigkeiten bereiten würde, denn sie ist mittlerweile sogar davon überzeugt, ihn zu lieben. Vierter Teil der ›Pleasure-Time-Reihe‹. Es handelt sich um eine in sich abgeschlossene Geschichte.





Seiten 683

 

Countdown

Die letzte Kommune Tampas ist auf Gilligans Insel gestrandet. Nicht der schlechteste Ort, um sich von all den Katastrophen zu erholen, die hinter ihnen liegen, was alle bitter nötig haben. Die einen sehen das ein, die anderen weisen es weit von sich – aber niemand kann sich dagegen wehren. Es gilt, sich so manchem Dämon zu stellen, bevor Hochzeit abgehalten werden kann. Alte Wunden brechen auf, neue, ganz frisch hinzugekommene, fordern ihren Tribut, Zweifel drängen nochmals an die Oberfläche, Aggressionen folgen … Es wird nicht einfach für Andrew, Josie, Andy, Frank und all die anderen. Doch der Kreis schließt sich unweigerlich und der Countdown läuft. Sechster und letzter Teil der Saga: › Urteil Leben‹
 
 

 


Seiten 464
 
Edward Jayden Capwell ist mit seinem Leben durchaus zufrieden. Im Grunde hat er alles, was sich ein Mann nur wünschen könnte: eine schöne Freundin, auch wenn es sich hierbei nicht um die zukünftige Mrs. Capwell handelt, genügend Zeit, um seinen Hobbys nachzugehen, und vor allem Ruhe. Mit Letzterer ist es allerdings schlagartig vorbei, als ihm sein todkranker Bruder die Obhut seines Sohnes anvertraut. Und als wäre das noch nicht genug, darf er zudem noch dessen Mutter beherbergen, welche so gar nicht seinen Vorstellungen von einer akzeptablen Frau entspricht. Denn Anthonia ist aufmüpfig, frech, vorlaut, versteht rein gar nichts von Mode, spricht mit einem furchtbaren Slang und scheint ausschließlich auf sein Geld aus zu sein – also nichts, womit Edward umgehen könnte. Deshalb setzt er alles daran, diese untragbare Person so schnell wie möglich und vor allem für immer loszuwerden. So weit, so gut; nur leider in der Durchführung nicht ganz so leicht, wie Edward wenig später feststellen muss … Nach Twisted Game ist dies die Geschichte aus Edward Capwells Sicht.
 
 
 
Seiten 669
Amazon

 
 
 Chaos - Sammelband

Als Simon seinen Namen erhielt, hatte wohl das Schicksal seine Hände mit im Spiel. Denn er scheint wie eine Aneinanderreihung der Vokabeln, die sein Leben bestimmen.
Schikane
Intoleranz
Mobbing
Ohnmacht
Nervosität.
Mit den Jahren hat er für sich einen Weg gefunden, um dennoch relativ unbeschadet sein Dasein zu fristen. Auch wenn er sich deshalb so ungefähr alles versagen muss, was eine Existenz im Grunde spannend macht.
Einzige Ausnahme ist die Zeit von eins bis zwei Uhr mittags, in der er SIE ansieht. Nur das, aber es genügt ihm bereits.
* * *
Valerie befindet sich derzeit in einer Sackgasse. Das vom Vater geforderte Jurastudium hat sie trotz massivstem Widerstand und ohne die geringste Lust erfolgreich abgeschlossen.
Nun sitzt sie täglich in ihrem schmucken Büro innerhalb der väterlichen Kanzlei und schlägt die Zeit tot. Wohin ihre Totalverweigerung führen soll, ist ihr nicht bekannt. Sie lässt die Geschehnisse eher auf sich zukommen und wartet derweil darauf, dass ihr Hintern vom vielen Herumsitzen breit wird.
Gäbe es nicht diesen Schönling, der zwar irgendwie in der Kanzlei zu arbeiten scheint, den aber niemand wirklich kennt, wäre ihr Leben verdammt trostlos. Irgendwann reicht es ihr nicht mehr, dass der Typ sie von Weitem anhimmelt (und sie heimlich das Gleiche im Umkehrschluss tut), und sie geht in die Offensive – mit ungeahnten Folgen.

 
 
 

Seiten 716


Sonderedition der Keine-wie-Reihe

From Yesterday

Sie ist eine grausame Heimsuchung! … davon ist Daniel jedenfalls überzeugt, als ihm das launige Schicksal die leicht übergewichtige, kurzsichtige und gnadenlos nervige Tina aufbürdet. Er ist ein Gott! … resümiert Tina offenen Mundes, als ihr das Glück den attraktiven und von allen umschwärmten Womanizer Daniel schickt. Bald müssen beide jedoch einsehen, dass sie mit ihrer ersten Einschätzung nicht unbedingt ins Schwarze getroffen haben. Denn Daniel erkennt verblüfft, dass er die naive, verwöhnte Nervensäge aus der Provinz tatsächlich mag, während Tina sich der schmerzlichen Erkenntnis stellen muss, dass tiefe, echte und aufrichtige Freundschaft nicht zwangsläufig in romantischen Gefühlen mündet. Hat ihre Liebe dennoch eine Chance? Die gesamte Keine-wie-Reihe in einer Sonderauflage, mit erweiterten und neuen Szenen.






Seiten 272

Richard ist ein gewiefter, erfolgsverwöhnter Geschäftsmann, der tunlichst darauf achtet, sich niemals der größten Gefahr für jeden Gewinn hinzugeben: Emotionen, schon gar keinen romantischen. Als er eher zufällig auf die widerborstige und mit allen Wassern gewaschene Jane trifft, scheint es fast, als geriete seine Lebensmaxime ins Wanken. Nur hat er keineswegs die Absicht, seine Überzeugungen aufgrund dieser Seltsamkeiten, die sich Gefühle nennen, über Bord zu werfen. ... Jane übrigens auch nicht.



Das war ein kleiner Vorgeschmack  auf Kera´s Bücher weitere findet ihr hier :
Amazon 

 

Kera Jung Gewinnspiel






Gewinnt ein Taschenbuch mit Goodie Set

 

Was ihr Dafür tun müßt?
  -liked  die Autorenseite 

https://www.facebook.com/kera.jung.autorin/?fref=ts

- Liked meine Facebookseite
  https://www.facebook.com/phinchensfantasyworld


  - Likt das Gewinnspiel und hinterlasst einen Kommentar unter dem Gewinnspiel -  Um eure Chancen zu erhöhe und zwei mal in den Lostopf zu hüpfen, hinterlasst einen Kommentar unter dem Gewinnspiel auf meinem Blog http://phinchensfantasyroom.blogspot.de/ -Darf gerne geteilt werden ;)


  - Werdet Follower auf meinem Blog und sichert euch  Losnummer 3
  -Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland, nur ein Mitglied pro Familie / Haushalt. - Die Gewinner werden ausgelost und stimmen durch ihre Teilnahme zu, namentlich auf meinem Blog und meiner Facebookseite genannt zu werden. - Die Verlosung beginnt heute und endet am 21.11.16   um 18 uhr - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. - Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht. - Mit der Teilnahme am Gewinnspiel stimmt ihr zu, dass eure Adresse ausschließlich für den Versand des Gewinns an die Autorin oder den Verlag weitergegeben werden darf. - Eine Haftung für den Versand ist ausgeschlossen. - Meldet sich der Gewinner auf meine Nachricht innerhalb von 3Tagen nicht, wird neu ausgelost. - Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook Viel Glück

Rezension " Die unglaublichen Abenteuer von Wilbur McCloud" von Andreas Karlströn & Steven Gatjen

Seiten 144
 ★★★★★ Sterne


Mein Inhalt:

" Die unglaublichen Abenteuer von Wilbur Mc Cloud : Stürmische Jagd "
Inhalt : Das kleine Propellerflugzeug Wilbur macht mit seinem Vater einen Ausflug . Plötzlich werden die beiden von einem stürmischen Gewitter erfasst und verlieren sich aus den Augen . So ein Pech , denn ausgerechnet als das Thema " Sturm " im Unterricht in der Schule behandelt wurde , hat Wilbur überhaupt nicht aufgepasst . Zum Glück kann er sich gerade noch rechtzeitig in eine Höhle retten . Doch sein Vater ist weit und breit nicht zu sehen . Wo ist er nur geblieben ??? Auf der Suche nach ihm lernt Wilbur einige interessante Tiere kennen , die ihm alle helfen wollen . Mika der Waschbär, Kim das Mungomädchen und Schmitt das Chamäleon. Sie begeben sich gemeinsam auf eine Reise durch Europa , wo sie allerhand erleben . Was sie zunächst noch nicht ahnen , ist , dass Wilburs Vater von einem mysteriösen Phantom entführt wurde . Wird es Wilbur und seinen neu gewonnenen Freunden gelingen , seinen Vater zu befreien? ??

Meine Meinung :

 Was für ein bezauberndes Kinderbuch , ich bin wirklich begeistert . Die Hauptfigur des Buches , der kleine Wilbur, ist ein kleines Propellerflugzeug. Das ist schon mal etwas ganz Besonderes . Hier wird nicht direkt schon nach Mädchen / Jungs Buch entschieden, sondern es ist für beide Geschlechter gleichermaßen geeignet . Wilbur ist ein aufgewecktes , unternehmungslustiges Kind , mit dem sich die kleinen Leser oder Zuhörer sehr gut identifizieren können . Er liebt wie sie das Abenteuer und ist einfach neugierig auf das Leben , sozusagen ständig auf Entdeckungsreise. Bei dem Ausflug mit seinem Vater , wird sehr schön die liebevolle Beziehung zwischen den beiden herausgearbeitet, sie ist regelrecht spürbar . Auch in der realen Welt genießen Kinder diese innigen Momente und finden sich deshalb auch hier sehr schön wieder . Die Ängste , die Wilbur verspürt , als er seinen Vater verliert , ist auch für Kinder der angesprochenen Altersklasse absolut nachfühlbar. Jedes Kind hat wahrscheinlich schon einmal , wenn auch nur kurzzeitig Verlustängste verspürt . Der Schreibstil der beiden Autoren ist einfach wunderschön . Er ist altersentsprechend und dennoch sehr niveauvoll. Dabei ist die Sprache so bildgewaltig , dass die Phantasie der Kinder permanent auf das feinste angeregt wird . Die herrlichen Illustrationen unterstützen das ganze noch auf eine grandiose Art und Weise . Ganz nebenbei wird auch das Wissen der Kinder deutlich erweitert . So lernen sie z . B . dass ein Chamäleon sich farblich seiner Umgebung anpassen kann oder wie man ganz ohne ein Feuerzeug oder Streichhölzer ein Feuer entfachen kann . Auch erfahren sie allerhand wissenswertes über Europa . Sie werden permanent zum Nachdenken angeregt und werden für bestimmte Themen sensibilisiert. Das Thema Freundschaft wird auch sehr schön herausgearbeitet. Es wird die Botschaft vermittelt " Mit guten Freunden an deiner Seite kannst du alles schaffen " . Und das schafft Wilbur dann auch . Das mysteriöse Phantom in der Geschichte hat zwar böse Absichten , weckt aber in den Kindern keine Ängste . Zum einen ist es von kleinen , niedlichen Kobolden umgeben , zum anderen besteht es insgeheim nur aus Wasser und muss sich deshalb schon selbst vor so banalen Dingen wie der Kälte fürchten , weil es dann zu Eis erstarrt . Mit dem gelungenem Ende , bei dem es für Wilbur noch eine ganz besondere Überraschung gibt , wird die Geschichte noch sehr schön abgerundet . Ich glaube , dass man dieses große Abenteuer mehrfach genießen kann , weil es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt ........

Fazit :

 Mich hat " Wilbur Mc Cloud " absolut überzeugt . Ich würde es sowohl für jüngere Kinder zum Vorlesen , als auch für Grundschüler zum " selber lesen " empfehlen . Von mir bekommt dieses herrliche Buch fünf wohlverdiente Sterne und ich spreche eine ganz klare Leseempfehlung aus .

Sonntag, 13. November 2016

Blogtouren " Verlorene Seelen " von Julia Sypke





Hallo ihr Lieben,

ich darf euch heute zum leider schon wieder letzten Tag unserer Blogtour zu "Verlorene Seelen" willkommen heißen. Gestern hat euch Benny etwas zu dem Thema "Todeszeitpunkt bekannt - Todesart unbekannt" erzählt und am Ende des Betrags findet ihr euch die Links zu den spannenden Themen von Christian, Jasmin und Nadja.

Da wir für euch etwas ganz Ausgefallenes bieten wollten, habe ich mich selbst in größte Gefahr begeben und bin in den eisigen Nachtstunden auf das Dach der Kirche gestiegen, auf der Julia Sypkes Narr sein zu Hause hat, um ihn zu interviewen. Das war ganz und gar nicht so einfach, dass könnt ihr mir glauben und dieser Narr... der ist auch hmm... auf jeden Fall nicht der netteste Zeitgenosse. Aber hört selbst:


*auf dem Dach einer gotischen Basilika, irgendwo im Norden Deutschlands*
Guten Abend, werter Narr. Es freut mich, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt mich zu treffen und Euch auch der Steinschnupfen keinen Strich durch den Termin gemacht hat. Wenn es euch Recht ist, dann stellt euch doch einmal selbst bei unseren Lesern vor, damit sie wissen mit wem sie es zu tun haben?

(...)


(deutlich lauter):
Hallo?



Alter! Schrei hier nicht so rum, ich bin doch nicht taub! Wer hat Dir eigentlich gesteckt, dass wir Steinfiguren leben und mit euch Menschen reden können?


Ich habe da so meine Quellen. Womit wir auch schon beim Thema wären: Ihr – ach, pfeif drauf! – du bist ja ein wichtiger Knotenpunkt, was den Informationsfluss der Gargoyles angeht. Aber willst du dich vorher nicht vielleicht trotzdem mal kurz vorstellen?

Was gibts da vorzustellen? Ich bin der Narr – nein, nicht EIN Narr, DER Narr. Schreib das gefälligst richtig! Ich bin eine der Steinfiguren hier an St. Laurentius. Aber nicht irgendeine – wie du schon genau bemerkt hast, bin ich der Dreh- und Angelpunkt für Neuigkeiten und überhaupt alles Wissenswerte, was uns Gargoyles betrifft. Alle und alles trifft sich bei mir, um von meinem unbegrenzten Erfahrungsschatz zu profitieren. Auch wenn von den anderen Gipsköppen vermutlich keiner zugeben würde, dass sie alle auf mich angewiesen sind.



Ah ... ja. Das ist sicherlich ein sehr spannender, aber auch ein sehr anstrengender Job. Was ist für dich daran die größte Herausforderung?

Immer die, die vor mir steht. Und das ist jetzt nicht metaphroisch gemeint.


*zählt im Geiste langsam von zehn rückwärts*
Gut, nächste Frage: Dein Dasein hoch über den Dächern ist sicher spannend, aber wie geht du damit um, dass du keine Beine hast? Das ist doch sicherlich ein großes Handicap, wenn man sich so wie du für ... ähem, Informationen interessiert.

Ach, erst einschleimen und dann persönlich werden, was? War ja klar. Wen interessieren schon Beine, häh? Immerhin bin ich bin echter Wasserspeier, auf Treu und Glauben mit meiner Kirche verbunden, in guten wie in schlechten Tagen – und nicht so eine dahergelaufene Steinfigur.
(Pause)

Äh, ja. Und?

Und was? Das war ein Witz, nicht gemerkt?



Schon, aber ich dachte, da kommt noch was. Aber egal, wechseln wir das Thema, denn eigentlich bin ich ja hergekommen, um von dir etwas über deine Schöpferin zu erfahren. Nachdem sie dich ja ohne Beine geschaffen hat, hast du sicherlich auch keine Skrupel, ein paar pikante Details auszuplaudern, die sie betreffen. Aber vielleicht kannst du uns ja erstmal ein paar allgemeine Infos zu Julia geben?



Das mit den Beinen lässt Dich nicht los, was? Hältst Dich deswegen für was Besseres, ja? Also mal zum Mitschreiben: Es gibt schlimmeres. Ohne Hirn beispielsweise – da gibts schließlich haufenweise, die darunter leiden. Oder ohne Rückgrat ... wie ist das eigentlich, wenn man nur so ein olles Kalkgerüst im Körper hat, das einen halbwegs aufrecht hält? Muss ja ne ziemlich schlabberige Angelegenheit sein, oder?
Genau, dachte ich mir, dass jetzt ein dummes Gesicht kommt. Wenn es Dich tröstet: Sieht auch nicht schlimmer aus als das, was Du sonst mit Dir rumträgst.
Okay, nachdem wir das jetzt hoffentlich geklärt haben: Wie war gleich noch mal die Frage?


*mit etwas eingefrorenem Lächeln* 
Julia. Allgemeine Infos.



Ah, ich liebe es, wenn sich jemand aufs Wesentliche konzentriert. 
Was lässt sich allgemein über Julia sagen? Hey, Mund zu – ich antworte. 
Der erste Eindruck ist unauffällig, würde ich sagen. Eher groß, längere blonde Haare, Optik durchschnittlich, sowohl nach menschlichen Maßstäben, als auch aus Gargoyle-Sicht. Mittleres menschliches Alter, irgendwas nach vierzig. Für uns Gargoyles also noch’n ganz junger Hüpfer. 
Was sonst noch? Genau - sie mag Bücher, aber das ist wohl selbstredend. Und sie liebt Tiere, deshalb isst sie auch kein Fleisch.
Was sie beruflich macht? Von Haus aus ist sie Biologin, inzwischen macht sie aber auch sehr viel mit Fotografie. Hat sich damit selbstständig gemacht und ist damit auch sehr zufrieden ... von Schreiben kann ja kaum einer leben in diesem Land.
Sonst ist sie eigentlich ziemlich langweilig, zumindest für meinen Geschmack.
Obwohl ... irgendwas muss ja bei ihr anders ticken, sonst hätte sie uns Gargoyles kaum erschaffen können, oder? Hm, der Gedanke lohnt sich weiterverfolgt zu werden ... vermutlich ist sie gar nicht so harmlos, wie sie immer tut. Wenn man mal genauer darüber nachdenkt ...


Genau darauf wollte ich hinaus: Was hat sie eigentlich mit euch Gargyoles? Was fasziniert Sie so an euch, dass sie darüber ganze Bücher schreibt? *flüstert*  Oder ist das gar so eine Art Fetisch, denn sie da betreibt, mit großer Bildergalerie, Gargoyles im Garten und allem?

*Brüllendes Lachen* Fetisch? Die Julia? Im Leben nicht! Am Anfang hat sie uns auch fast gehasst, weil sie keinen roten Faden in die Geschichte bekam. Sie hatte nur Fragmente, Puzzleteile, die alle nicht zueinander zu passen wollten. Der einzige Grund, warum sie damals nicht alles in die Tonne getreten hatte, war Sturheit – sie hatte schon 100 Seiten geschrieben und wollte nicht alles umsonst gemacht haben.
Aber auch danach hatten wir es ihr nicht gerade leicht gemacht. Wozu auch? Könnte ja sonst jeder kommen und irgendeinen Blödsinn über uns schreiben ...
Inzwischen kann sie ganz gut mit uns, aber das hat seine Zeit gedauert. Einige der anderen mögen sie inzwischen sogar ganz gerne, der Greif natürlich, aber auch der Widder und der Bartweiser und noch ein paar mehr.



Und du?



Sagen wir’s mal so: Wir haben uns auf eine Art widerwilligen Respekt geeinigt. Insgeheim bin ich ja davon überzeugt, dass sie mich eigentlich sogar besonders mag, weil ich ausspreche, was sie sich selbst nie trauen würde. Menschen sind da schon komisch mit dieser sogenannten „Höflichkeit“. Aber das ist ja zum Glück nicht mein Problem.



Da gebe ich dir recht.

Wie bitte? Du versuchst doch jetzt wohl nicht komisch zu sein, oder
?


Ich? Niemals. Okay, da ich jetzt mal zu Julias Gunsten davon ausgehe, dass sie noch andere Hobbys hat als Gargoyles... magst du uns einmal davon erzählen?

So viel gibt es da nicht zu erzählen. Sie liebt ihre Katzen, inzwischen hat vier von der Sorte, fast alle aus dem Katzenschutz oder irgendwoher gerettet. Wenn sie könnte, würde sie vermutlich noch mehr bei sich aufnehmen, aber irgendwo muss man wohl eine Grenze ziehen, denke ich mal. Außerdem hat sie noch Pferde, drei Stück, und was das heißt, weiß jeder, der etwas Ahnung von Pferden hat. Aber sie will es ja auch nicht anders ...
Ansonsten Bücher, Schreiben und die Lüneburger Heide, wo sie inzwischen auch wohnt ... nein, frag mich nicht, wie man es da aushalten kann, ICH möchte da nicht mal tot über’n Zaun hängen.


Hört sich sehr einsam an, bringt mich aber auf eine Idee. Was meinst du würde passieren, wenn ich Julia für ein Jahr auf einer einsamen Insel aussetzen würde? Lässt sie sich von euch Gargoyles ausfliegen oder bleibt sie da? Und wenn ja, was treibt sie denn dann?

Was passiert? Solange sie ihre Viecher dabei hat und einen Stromanschluss für den Laptop – vermutlich nix. Sie kommt ganz gut mit sich allein klar und würde höchstwahrscheinlich versuchen, irgendeinen tieferen Sinn darin zu sehen.


Gut, nehmen wir an, Julia müsste über andere Wesen als Gargoyles schreiben. Was würde sie wohl wählen und warum?



Bitte? Die soll sich hüten! Es warten schließlich noch zwei weitere Bände über uns Gargoyles darauf, veröffentlicht zu werden – setz der bloß keine Flausen in den Kopf!


Äh, nein, natürlich nicht. Wie funktioniert das eigentlich, wenn Julia euch besuchen möchte? Klettert sie dann in schwindelerregenden Höhen umher oder habt ihr eine andere Art, wie ihr miteinander kommunzieren könnt?

Wenn Du einen Menschen niemals hier oben sehen wirst, dann ist das Julia – die hat nämlich tierische Höhenangst. Sie muss uns aber auch nicht besuchen – wir haben inzwischen alle ein ganz feines Band zu ihr und können uns über unsere Gedanke mit ihr austauschen.



Gut, nächste Frage: Steinschnupfen ist bei Gargoyles ja eine ziemlich heikle Sache. Glaubst du, dass Julia euch beneidet und gerne selbst durch die Zeit »schnupfen« würde? Wenn ja, wohin würde sie denn wollen?

Gute Frage, darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Julia hat zwar eine hohe Affinität zu verschiedenen vergangenen Zeiten, altes Ägypten, Mittelalter und so. Aber ob sie deshalb tatsächlich selbst mal ... keine Ahnung. Faktisch klappt das sowieso nicht, weil auch ein Gargoyle nur innerhalb seiner eigenen Lebensspanne durch die Zeit springen kann. Ihre eigene Vergangenheit kennt sie ja schon, wäre also nur die Zukunft interessant – und da besteht bei ihr wenig Interesse, das weiß ich ziemlich genau.


Echt nicht? Auch nicht, um die Lottozahlen von nächster Woche zu erfahren?

Nope.


Interessant. Okay, letzte Frage des Interviews: »Wenn Julia ein Gargoyle wäre...« Klingt wie eine lustige Geschichte, oder? Wie sähe sie aus, wo würde sie sitzen und was würde sie so treiben? Erzähl mal.



Wieso wäre? Sie ist doch schon ein Gargoyle, ehrenhalber. An der Optik müsste sie auch nichts ... nein, schreib das jetzt bloß nicht! Schreib: Sie wäre ein wunderschöner Engel, anmutig und edel ... hast du das?

... und edel.“ Ja.

Gut. Bei diesen Schreiberlingen muss man vorsichtig sein, sonst lassen sie dir plötzlich irgendwas auf den Kopf fallen.

Also doch nicht so harmlos?

Hör mal, du glaubst doch nicht ernsthaft, was ich dir vorhin erzählt habe, oder? Kann jemand harmlos sein, der sich eine Figur wie MICH ausdenkt?

Das ist allerdings ein Argument. Gut, zum Abschluss dürfte Ihr noch einmal eure eigene Meinung sagen: Gebt doch einmal Julias Lesern und allen, die es noch werden wollen, ein paar Worte mit.

Wie, es gibt tatsächlich noch Menschen, die „Verlorene Seelen“ noch nicht gelesen haben? Ernsthaft? Dieses meisterliche Epos, unvergleichlich an Witz und Originalität, tiefgründig und erbaulich, ein Manifest für Seele und ... was guckst Du denn so dämlich?


Geht es vielleicht etwas kürzer? Mein Block ist schon fast vollgeschrieben.

Okay: LEST. DAS. BUCH!
Kurz genug?



Äh, ja, sehr prägnant. Vielen Dank für deine Bereitschaft, ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Ich sehe dann mal, dass ich hier vorsichtig wieder von der Galerie herunterkomme ...



Och, keine Sorge. Runter sind bisher alle gekommen ... irgendwie.



Nun ihr Lieben, das  war es von uns. Ich hoffe, dass ihr bei dem Interview viel Spaß hattet. Wenn man es liest, ist es bestimmt netter als wenn man selbst auf dem Dach rumklettert.


Die anderen Beiträge findet ihr übrigens hier:


9.11. Gargoyles - mehr als nur Wasserspeier 

bei Christian von  Bluebutterfly Bücherblog



10.11. Wenn morgen gestern und gestern übermorgen ist 

bei Nadja von Bookwormdreamers



11.11. Ein Tag als Gargoyle 

bei Jasmin von Bücherleser



12.11. Todeszeitpunkt bekannt - Todesart unbekannt

bei Benny von Bücherfarben



13.11. Der Narr plaudert aus - Interview über die Autorin 

bei mir

Natürlich könnt ihr auch bei mir noch die letzte Chance nutzen und in den Lostopf für tolle Preise springen. Dafür müsst ihr nichts weiter machen, als mir bis 14.11. um 23:59 Uhr per Kommentar zu erzählen, wie euch unsere Blogtour gefallen hat.

Zu gewinnen gibt es:



1. Preis: Ein signiertes Taschenbuch
2.+3. Preis: Je ein eBook im Wunschformat


Teilnahmebedingungen