Dienstag, 22. Dezember 2015

Nina Mackay im Interview


-Magst du Dich mal kurz vorstellen? 
(Winkt mal rein)

Hallo, ich bin Nina MacKay. Autorin von unter anderem: „Queen on Heels“ einer royalen Komödie im Stil von Schwiegertochter gesucht. Wenn ich mich gerade nicht in meinen Buchwelten verliere, arbeite ich als Marketing Managerin für Kaffee (quasi mein Grundnahrungsmittel! Was würde ich ohne Koffein nur tun?) Aber abends nach meinem Bürojob und am Wochenende gibt es nichts lieber, was ich in meiner Freizeit mache, als Schreiben. Anfang 2015 habe ich beim Piperverlag in einem Schreibwettbewerb mit meinem Buch Plötzlich Banshee“ einen der Top 5 Plätze belegt und damit meinen ersten Verlagsvertrag erhalten. Dieses Buch erscheint 2016 bei Piper ivi als Hardcover.
 

- Wie ist es dazu gekommen dass Du mit dem Schreiben angefangen hast?
Ich habe etwa in der 6. Klasse begonnen Kurzgeschichten zu schreiben (mein Vorbild waren die Lovestories in der BRAVO. *Schäm*). An echten Romanen habe ich in dieser Zeit leider schnell die Lust verloren ... 2010 habe ich dann mit Freunden angefangen einen Fantasy Roman gemeinsam zu schreiben. Tatsächlich haben wir dafür 4 Jahre gebraucht (500 Seiten). Aber ab 2013 habe ich dann so richtig den Spaß am Schreiben entdeckt und seither schreibe ich täglich an meinen Buchprojekten.
 

- Wie aufregend ist für dich die BlogTour? Wie bist du auf die Idee gekommen?
Auf Facebook habe ich viele großartige und liebe Autoren kennengelernt, die Blogtouren gemacht haben und da dachte ich, das probiere ich jetzt mal aus. Außerdem hat die Interviewführerin so nett gefragt (kichert).
 

- Hast Du rituale beim Schreiben?
Kaffee, Schokolade, Kuchen - repeat!
 

- Wenn Du eine traurige, witzige oder spannende Szene schreibst, fühlst du dann mit?
Nein, eigentlich nicht. Spannend sind die Szenen schließlich nicht für mich. Ich weiß ja immer wie die ganze Nummer ausgeht. Witzige Szenen entlocken mir ab und zu ein Schmunzeln aber keine Gefühlswallungen. Eher bei Szenen, in denen Schmetterlinge zwischen den Buchfiguren hin- und herflattern.
 

- Wenn Du einen neuen Charakter entstehen lässt, orientierst du Dich dann an Personen in deinem Umfeld?
Eigentlich nur ganz selten und meistens dann mit deren Einverständnis. Bei meinem Charakter Jax aus „Teenie Voodoo Queen“ war es so, dass ein Kollege von mir, der gerne mal so Sachen sagt wie: „Willst du den Keks wirklich essen, Nina? Bald braucht dein Hintern eine eigene Postleitzahl“, unbedingt diese Buchfigur „spielen“ wollte. Also habe ich den Namen der Buchfigur auf eine Mischung aus beiden Namen (Jared war der bisherige Name, Alex heißt mein Kollege) geändert. Außerdem habe ich die Charakterzüge übernommen und so ziemlich sämtliche unverschämt-dreisten Sprüche von Alex, die jetzt alle aus Jax‘ Mund kommen.
 

- Hast du auch noch andere Namen unter den Du schreibst?
Nein bisher ist Nina MacKay mein einziges Pseudonym. Ich habe mich entschieden, ein Pseudonym zu benutzen, damit meine beiden Karrieren getrennt voneinander gut funktionieren können. Außerdem hatte ich schon mal zwei Stalker und keine große Lust darauf, dass fremde Leute meine Adresse herausfinden können.
 

- Welcher Ort inspiriert Dich am meisten oder ist es eine Person?
Mich inspirieren Zugfahrten. Wenn ihr mal nach einem guten Geburtstagsgeschenk für mich sucht: die Bahncard 100 wäre spitze. Dann könnte ich den ganzen Tag Zugfahren und dabei Bücher schreiben *träum*.
 

- Was machst Du nachdem du ein Buch fertig geschrieben hast? Stürzt Du dich direkt ins nächste Schreibabenteuer?
Verstehe die Frage nicht. Was sollte ich sonst tun?
 

- Hast du eine Neues Projekt, das du uns schon verraten kannst?
Ein Projekt? (lacht) Ungefähr sechs.
Von Teenie Voodoo Queen habe ich ja bereits etwas gesprochen. Das wird demnächst wahrscheinlich auch im Piper Verlag erscheinen. Außerdem beende ich gerade den ersten Band einer dämonisch gruseligen Trilogie sowie den ersten Band einer Internatstrilogie. Ach, und habe ich schon von meiner achtteiligen Serie gesprochen, die ich mit Freunden schreibe? Da sitze ich an Band 2. Drei neue Ideen bereite ich gerade vor.
 

- Wie wichtig sind dir Rezensionen? Wie sehr nimmst Du dir Kritik zu Herzen?
Kritik verletzt wahrscheinlich jeden ein Stück weit. Der DJ David Guetta hat mal gesagt, ihn treffen negative Kommentare auf Facebook immer sehr, egal wie viele positive Kommentare dagegen stehen. Mittlerweile verletzt es mich nicht mehr so wie früher. Ich glaube einfach, dass jeder Leser einen anderen Geschmack hat und wenn sich der ein oder andere dazu berufen fühlt, seine Kritik zu äußern, soll er das tun.
 

- Wie schaffst du es mit den Kids dich aufs schreiben zu konzentrieren und die Zeit zu finden?
Meinst du meinen Jungautoren Verein? Eigene Kinder habe ich nicht, aber 16 Teenager Mädchen, die ich fördere. Nunja eigentlich fördern sie sich hauptsächlich selbst, aber ich biete ihnen die  Möglichkeit sich zu entwickeln. Außerdem Anleitungen, Tipps, Kontakte zu Verlagen und so etwas. Das beansprucht schon etwas an Zeit aber mir gibt es auch selbst viel Motivation hart an mir zu arbeiten und noch mehr Wörter pro Tag zu schaffen.
 

- Was ist bis jetzt der schönste Moment in deiner bisherigen Zeit als Autorin gewesen?
Auf jeden Fall der Tag im Piper Verlag im März 2015. Die Führung durch den Verlag (ganz ehrlich: Wenn ich sterbe, möchte ich, dass meine Asche in dieser Münchner Verlagsvilla verstreut wird) zusammen mit der anschließenden die Preisverleihung im Verlag. Mein erster Verlagsvertrag!
 

- In welchem Buch würdest du gerne mal die Hauptrolle spielen? Wer wärst du da?
Ich habe mich eigentlich ein wenig selbst mit meiner Heldin Mariella in mein eigenes Buch „Queen on Heels“ Als Teenager hatte ich den Wunsch selbst eine Art Cinderella Lovestory zu erleben, aber eine witzige mit einer schlagfertigen Cinderella, so wie ich mich sah. 2013 hatte ich diese frühere Idee dann aufgeschrieben. Also wäre diese Rolle schon etwas für mich, falls es mal ein Film werden sollte und Zeitmaschinen erfunden werden, die einen fünfzehn Jahre jünger machen.
 

- Hast du ein Lieblings Buch oder Autor?
Meine Lieblingsautorin ist Kerstin Gier. Ich liebe ihre Edelstein Trilogie. Momentan bin ich aber auch ein großer Fan von Amy Ewings „Das Juwel“
 

- Was würdest du angehenden Autoren mit auf den Weg geben?
Egal wie oft andere euch sagen, dass ihr es nicht schaffen werdet jemals ein Buch zu veröffentlichen: Glaubt an euch. Beißt die Zähne zusammen. Wenn ihr Schreiben wirklich liebt, schafft ihr es auch. Gebt niemals auf, arbeitet an euch, zeigt allen, was in euch steckt. Ihr schafft das! Gerade in der heutigen Zeit stehen euch viele Türen offen, einen E-Book Vertrag zu ergattern und von diesem Punkt an, werden andere Verlage auf euch aufmerksam werden.

Vielen lieben Dank das Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast
Liebe Grüsse
Jaqueline
Phinchensfantasyroom

 

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